Poststr. 3

85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm

Berufsorientierungsmaßnahmen im Schulamtsbezirk Pfaffenhofen (BOM)


Berufsorientierung-7-Pfaffenhofen (BO-7-PAF)

Die Maßnahme Berufsorientierung-7-Pfaffenhofen (BO-7-PAF) ist ein individuelles praxisbezogenes Arbeitsmodul, das in Kooperation mit der Arbeitsagentur Ingolstadt in allen 7. Klassen des Schulamtsbezirks Pfaffenhofen durchgeführt wird. Die Schülerinnen und Schüler sollen hier Hilfen bei der Wahl der praktischen Fächer für die 8. Jahrgangsstufe und eine erste grobe Orientierung im Sektor Berufswahl erhalten. Die Maßnahme findet an einem außerschulischen Lernort in den Werkstätten des jeweiligen Trägers statt. Die Schülerinnen und Schüler können sich dabei in drei Berufsfeldern aus den Praxisbereichen Technik, Wirtschaft und Soziales erproben bzw. erste praktische Erfahrungen im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen sammeln. Die Maßnahme wird im Schuljahr 2017/18 von der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) durchgeführt.

Konzeption BO-7-PAF
Eine Übersicht für Eltern, Schüler und Lehrkräfte
Berufsorientierung-7-Pfaffenhofen 2018.pdf (495.37KB)
Konzeption BO-7-PAF
Eine Übersicht für Eltern, Schüler und Lehrkräfte
Berufsorientierung-7-Pfaffenhofen 2018.pdf
(495.37KB)


Erweiterte vertiefte Berufsorientierung nach § 48 SGB III

Die Module der erweiterten vertieften Berufsorientierung (e)vBO dienen als zusätzliche unterstützende Maßnahmen im Berufsfindungsprozess. Berufsorientierungsmaßnahmen (BOM) sind dabei ein fester Bestandteil im Konzept der Mittelschulen. Hierfür wurden in Kooperation mit den Mittelschulen, den Staatlichen Schulämtern und den regionalen Agenturen für Arbeit acht berufsorientierende Module entwickelt, die nach einer erfolgten Ausschreibung meistens in einem außerschulischen Lernort, wie etwa Werkstätten von Trägern oder Camps, stattfinden. Die Schulen können selbst die jeweiligen Module für ihre Schüler wählen. Auf diese Art und Weise soll eine zielgerichtete Berufswahl erleichtert werden.

Übersicht des Kultusministeriums über die angebotenen Module

5 Berufe in 5 Tagen

Die Maßnahme "5 Berufe in 5 Tagen" ist ähnlich wie die Module der erweiterten vertieften Berufsorientierung ein zusätzliches Angebot, das sich in der Praxis bewährt hat und sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch von Lehrkräften ein positives Feedback erhält. Das Konzept der einzelnen Arbeitswochen wird in der Region 10 in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Ingolstadt, der Bundesagentur für Arbeit und den Staatlichen Schulämtern erstellt. Die Schulen vor Ort können dabei selbst individuell entscheiden, inwieweit noch ein Bedarf an einer zusätzlichen berufsorientierenden Maßnahme besteht.

Schülerpraktika

Die Schülerpraktika in den Betrieben bilden nach wie vor ein wesentliches Instrument der Berufsorientierung im Bereich der Mittelschulen. Hier können sich die Schüler in einer realen Arbeitsumgebung erproben und feststellen, inwieweit ihr Wunschberuf für sie konkret Wirklichkeit werden kann. Im Schulamtsbezirk Pfaffenhofen absolvieren die Schülerinnen und Schüler in der Regel zwei bis drei Praktika in der 8. Klasse. In der 9. Klasse wird teilweise eine zusätzliche Praktikumswoche angeboten. Die Schülerinnen und Schüler werden im Unterricht auf diese praktischen Arbeitswochen vorbereitet. Im Praktikum vor Ort werden sie sowohl von einem Vertreter des Betriebs als auch von dem jeweiligen Klassenleiter betreut.


Berufseinstiegsbegleitung (BerEb)

Die Berufseinstiegsbegleitung erleichtert förderungswürdigen und ausbildungswilligen Jugendlichen die Berufs-orientierung und den Einstieg in die Arbeitswelt. Die Jugendlichen sollen den Schulabschluss erreichen, eine realistische Berufswahl treffen, einen passenden Ausbildungsplatz finden und erfolgreich in die Ausbildung starten. Die Berufseinstiegsbegleiter/innen kümmern sich vor allem um Fragen des Übergangs in die Berufsausbildung, helfen bei Bewerbungsunterlagen, der Vermittlung in Praktika, der Berufsorientierung und der gezielten Suche nach einem Ausbildungsplatz. 

Praxis an Mittelschulen

Die Mittelschulen im Landkreis organisieren und planen im Rahmen des Bausteins "Praxis an Mittelschulen" selbstständig berufsorientierende Maßnahmen mit bewährten externen Partnern. Das Ziel dieser Arbeitsmodule ist es, den Schülerinnen und Schülern zusätzliche individuelle Möglichkeiten einer gezielten Berufsorientierung zu ermöglichen. Ferner werden künstlerische, musische, hauswirtschaftliche und soziale Maßnahmen unterstützt. Kleinprojekte mit einem direkten Bezug zur Arbeitswelt und Gesamtkosten bis zu 500 € (zzgl. Mehrwertsteuer) ohne Kofinanzierung können dabei direkt im Staatlichen Schulamt beantragt werden. Dabei stehen praktische Arbeiten der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund. Am Ende soll ein vorzeigbares Produkt oder eine Dienstleistung entstehen. Das Formular dafür steht als Download für Lehrerinnen und Lehrer im Anhang zur Verfügung.

Antragsformular Praxis an Mittelschulen 2017
40.1_028_i.pdf (181.95KB)
Antragsformular Praxis an Mittelschulen 2017
40.1_028_i.pdf
(181.95KB)